Eine E-Rechnung (elektronische Rechnung) muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um den rechtlichen Anforderungen zu entsprechen und als gültiges Dokument anerkannt zu werden. Die genauen Anforderungen können je nach Land und spezifischen Vorschriften variieren, aber im Allgemeinen sind die folgenden Angaben erforderlich:
- Rechnungssteller:
- Name und Anschrift des Unternehmens
- Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) oder Steuernummer
- Rechnungsempfänger:
- Name und Anschrift des Kunden
- Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) oder Steuernummer (sofern vorhanden)
- Rechnungsdatum:
- Das Datum, an dem die Rechnung ausgestellt wurde.
- Rechnungsnummer:
- Eine eindeutige, fortlaufende Nummer zur Identifizierung der Rechnung.
- Lieferdatum:
- Das Datum, an dem die Lieferung oder Leistung erbracht wurde (sofern abweichend vom Rechnungsdatum).
- Beschreibung der gelieferten Waren oder Dienstleistungen:
- Detaillierte Angaben zu den erbrachten Leistungen oder gelieferten Produkten.
- Menge und Preis:
- Menge der gelieferten Waren oder Dienstleistungen sowie der Einzelpreis.
- Gesamtbetrag:
- Der Gesamtbetrag der Rechnung, einschließlich aller Steuern und Abgaben.
- Steuersatz und Steuerbetrag:
- Angabe des angewandten Mehrwertsteuersatzes sowie der Betrag der berechneten Mehrwertsteuer.
- Zahlungsbedingungen:
- Informationen zu Zahlungsfristen und Zahlungsmethoden.
- Bankverbindung (optional, aber oft üblich):
- Angaben zur Bankverbindung für die Zahlung.
In einigen Ländern gibt es zusätzliche Anforderungen oder spezifische Formate für E-Rechnungen, insbesondere im Rahmen von öffentlichen Aufträgen oder bei bestimmten Branchen. Es ist wichtig, sich über die geltenden gesetzlichen Vorgaben in dem jeweiligen Land zu informieren, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Angaben korrekt und vollständig sind.
